Willie Tanner Bandinfo (de)

 “Eine Band mit Zukunft” – so nannte Michael Rensen, der stellvertretende Chefredakteur des renommierten Rock Hard Magazins WILLIE TANNER in seiner Plattenkritik zum 2009 erschienenen Debüt-Album „How To Be A Complete Bastard“. Und er hat Recht behalten, denn an dem Punkt, an dem anderen Newcomer-Bands bereits die Luft ausgeht, blicken WILLIE TANNER nicht ohne Stolz auf Live-Auftritte mit namhaften Größen wie Oomph, Tito & Tarantula, Emil Bulls und Molotov zurück und zünden selbstbewusst die nächste Raketenstufe ihrer Karriere. 

„Wake Up“ heißt die neue EP des Nürnberger Quintetts und ist tatsächlich so etwas wie ein eindrucksvoller Weckruf der deutschen Rockszene. Pfeilschnell bohren sich die fünf neuen Tracks mit einer druckvoll-groovigen Mixtur aus modernem Rock und zeitlosem Alternative mit Pop-Appeal in die Gehirnwindungen. Das Songwriting klingt ausgereifter und variabler als auf dem Debüt. Der Fokus liegt stärker auf den eingängigen Melodien und dem melodischen Gesang von Frontfrau Kate T., der schärfsten Waffe von WILLIE TANNER. Das rothaarige Energiebündel überzeugt mit einer kraftvollen Rockstimme, die elegant zwischen feuriger Aggression und feminin-charmanter Sensibilität pendelt, und mit viel Leidenschaft und Tiefgang über zwischenmenschliche Beziehungen und die Tragik des Lebens singt. Hinter Kate T. steht eine präzise nach vorne treibende Rhythmusfraktion, auf deren Fundament sich fette Gitarren mit drahtigem Riffing und durchdachten Solo-Einlagen austoben.

WILLIE TANNER verstehen es, mit traumwandlerischer Sicherheit unbändige Spielfreude und Kreativität mit Professionalität zu verbinden. „Wake Up“ – Ein Weckruf für die deutsche Rockszene!

Pressestimmen

Wenn eine deutsche Band mit weiblichen Vocals harten, dezent mit Electronica gewürzten Alternative-Groove-Rock aufs Tablett zaubert und sich nach dem Ersatzpapi des berühmtesten Melmacianers Alf (remember Schinken-Lucky-Toast?) benennt, hat man die übelsten Guano-Apes-Kopien der späten 90er vor Ohren, doch „How To Be A Complete Bastard“ haftet keinerlei Debilo-Hüpf-Stallgeruch an. WILLIE TANNER aus Nürnberg überzeugen mit angenehm hartem, fett metallisiertem Riffing, unpeinlichen Gesangsmelodien und einigen hervorragenden Songideen. Eine Band mit Zukunft. Michael Rensen, 7 Punkte (Rock Hard, Juni Ausgabe) 

Willie Tanner ist wie der V6-Motor in einem Taunus, präzise, von unten heraus erst zäh und am Ende laut plus schnell. Das Wichtigste jedoch: kein Respekt vor roten Drehzahlen. Diese Band klingt so homogen und in sich geschlossen, als bestünde sie aus nach der Geburt getrennten Fünflingen. Ein Konzert der Hochgeschwindigkeits-Rock‘n‘Roller ist wie eine gute Beziehung, in der jemand die Vorspultaste gedrückt hält: sättigend, hysterisch, emotional und pitschnass. Schade, dass Konzerte nur eine Beziehung auf Zeit sind. Dafür gibt es die CD zu kaufen und mitzunehmen. Und die ist viel besser als Fotos von Exfreundinnen oder vergessene Schlüpfer von One-Night-Stands.  (PRINZ)

„Gutes aus der Region“ könnte man den ersten Silberling der fünfköpfigen Nürnberger Band betiteln. Variantenreicher, druckvoller Rock, zum Teil mit Elektro- Einsprengseln, treibender Bass, fette Gitarren, alles frisch und mit viel Elan und Schwung gemischt. Prägend der facettenreiche Gesang der Frontfrau Kate T (…) Willie Tanner sind ein Bastard, dessen eingängiger Sound schnell in die Beine geht. (Rock City News)